Schnelle Erholung – die 5 besten Regenerationstipps

Egal ob Job oder Sport – oftmals fühlt man sich danach wie verädert. Der Muskelkater lässt die harte Arbeit oder Trainingseinheit gern am nächsten oder sogar übernächsten Tag nochmals hochleben. Aber kann man aus einem Muskelkater nicht auch ein Muskelkätzchen machen, ohne am Training zu sparen?

Nun, wir können die körperlichen Reaktionen nicht ungeschehen machen, aber wir können sie eingrenzen und mildern. Mit diesen Tricks gelingt das auch dir:

PUNKT 1: Wärme beschleunigt!

Nach Belastung rutscht der Körper in Ungleichgewicht. Im Muskel haben sich Abfallstoffe angesammelt, die dort nicht hingehören, und ihm fehlen Energiestoffe, um wieder kraftvoll arbeiten zu können. Die Abfallstoffe (wie beispielsweise Laktat) müssen Richtung Bauch ab-  und Energiestoffe aus der Leber wieder zu den Muskeln hintransportiert werden. Man könnte sagen, dass nach harter Arbeit oder Sport es im Körper – besser gesagt in unseren Blutgefäßen –  zugeht wie auf einer vollen Autobahn! Damit in dieser Phase kein Stau entsteht, wäre es klug eine weitere Standspur zu öffnen.

Unser Tip für dich: Eine sehr warme Dusche nach Belastung öffnet die Blutgefäße. Somit wird der Stofftransport beschleunigt und die Regeneration ist schneller abgeschlossen.

PUNKT 2: Eis und Kälte lindern!

Ok… zugegeben, dieser Tip wirkt möglicherweise verstörend zum vorherigen. Dennoch ist er das non-plus-ultra um einen Muskelkater zu einem -kätzchen zu machen. Hierzu musst du wissen, dass der Schmerz eines Muskelkaters eigentlich ein Schmerz einer körperlichen Entzündungsreaktion ist. Aufgrund von hohem Stress unter Belastung wird der Muskel mit kleinen Mikrofaserrissen verletzt. Keine wilde Verletzung, aber genug, dass der Körper mit Reparaturmaßnahmen beginnt. Von Schnittvereltzungen beispielsweise kennen wir, dass Wundheilung mit einer Entzündung einher geht. Und wie dämmen wir Entzündungen ein? Klar – mit einem kalten Umschlag oder ähnlichem.

Unser Tip: Mit dem ersten Tip stehst du ja eh bereits unter der Dusche. Dreh doch ein paar Sekunden das Wasser so richtig kalt auf um die Entzündungsreaktion einzudämmen. Wenn du dann auf warm umschwenkst, wirkt das wie ein wahrer Schub und die Blutgefäße weiten sich noch deutlicher.

PUNKT 3: Bleib noch etwas in Bewegung!

Dieser Punkt gilt vor allem nach harten, schnellen und intensiven Belastungen. Wie vorher angesprochen passiert in der Regeneration hochgradiger Stoffaustausch. Hierzu ist aber nicht nur wichtig, dass die Blutbahnen entsprechend Platz machen. Entscheidend ist auch, dass das Blut in Wallung und Bewegung bleibt. So sollte das Herz in einem ruhigeren Puls dennoch etwas aktiv pumpen. Vor allem aktive Waden- und Unterarmmuskeln sind optimale Pusher.

Unser Tip: Bleib nach der Belastung noch ein paar Minuten im lockeren Traben oder Öffne und Schließe deine Hände. So fällt der Puls nicht schlagartig, sondern kann sich kontrolliert runterregulieren und dabei den Stofftransport in Fluß halten.

PUNKT 4: Hände weg vom Alkohol!

Leute, jetzt heißt es stark bleiben, denn das ist mein vollster Ernst!!! Zugegeben, der Körper verliert durch Training und harte Arbeit durchaus Flüssigkeit, die wir ihm wieder zuführen müssen, aber hier müssen wir uns um die Inhaltstoffe gründlich unterhalten. Es macht Sinn, dem Regenerationsdrink ein paar Zutaten hinzu zu mischen. Mineralstoffe und Spurenelemente werden in der Belastung verbraucht und ausgeschieden. Diese Nachzuführen kann absolut die Regenerationszeit verkürzen. Gewusst was und was nicht.

Unser Tip: Nimm nur das nach dem Training zu dir, was der Körper verwerten kann und nicht „bekämpfen“muss. Dem Körper kostet es wiederum Energie, den Alkohol aus dem Körper auszuscheiden. Das macht daher keine Sinn, wenn der Körper ja eh schon keine Energie übrig hat.

PUNKT 5: Schlaf dich fit!

So banal, dass man diesen Punkt fast gar nicht auf die Liste setzen möchte – und doch ist er sooooo wichtig. Ein ausgewogener Schlaf trägt ungemein zur Regeneration und Erhalt der Leistungsfähigkeit bei. Im Schlafzustand kann der Körper manches in den Hintergrund schieben und Regenerationsprozess in den Vordergrund rücken. Zum Beispiel geschieht Wundheilung nachweislich schneller, was total ins Thema passt, bedenkt man, dass der Muskelkater eine Mikroverletzung ist. Die Homöostase – also das Körpergleichgewicht – stellt sich rascher ein. Obwohl du quasi nichts machst, macht der Körper alles mit höherem Tempo.

Unser Tip: 6-8 Stunden schlaf sind kein Luxus, sondern leistungserhaltend. Du willst schnell wieder hart anpacken? Dann gönn dir diese konstruktiven Pausen!

Wer sich körperliche entwickeln will, kommt um Training und Belastung nicht herum.  Kein Problem, denn wir können sowohl Belastung wie auch Erholung steuern.

Diese 5 Tipps sind wirklich leicht umzusetzen. Sie helfen uns und wir sind sicher, dass sie auch dich perfekt unterstützen.

Nun wo du weißt, wie du dir nach dem Training etwas Gutes tun kannst, steht dem Training somit nichts mehr im Wege… außer vielleicht deine Motivation? Gutes Stichwort – auch da haben wir 4 einfache Tricks zur Trainingsmotivation!

Erfüll dir deine Träume und Ziele – denn wir haben nur dieses eine Leben, welches wir mit Momente füllen können.

Wir sehen uns zum nächsten Training!

Dein Team BalanceSchmiede